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Programm "ReStart – Sport bewegt Deutschland" offiziell gestartet

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Im ersten Schritt geht es darum, mehr ehrenamtlich Engagierte zu gewinnen.

Fussball-Trainer mit seinem Team von fünf etwa zehnjährigen Jungen
Bild: matimix/stock.adobe.com

Nach Monaten der Vorarbeit laufen nun die ersten Maßnahmen an, mit denen das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wieder mehr Menschen in Bewegung bringen und den Vereinssport stärken wollen.

1. Schritt: mehr Ehrenamtliche gewinnen

Die sogenannte Säule Eins des Programms zielt darauf ab, neue Engagierte zu motivieren, sich über eine entsprechende DOSB-Lizenzausbildung zu qualifizieren oder Menschen mit einer abgelaufenen Lizenz ein Fortbildungsangebot zu unterbreiten. Dies betrifft alle Sportarten, insbesondere auf der Einstiegs-Ebene (C-Lizenz oder Vorstufe).

Weitere Aktivitäten richten sich direkt an Bürger*innen, Vereine und Kommunen und werden in den kommenden Wochen/Monaten gestartet und vorgestellt. Das Programm "ReStart – Sport bewegt Deutschland" wird mit 25 Millionen Euro vom Bundesinnenministerium des Innern und für Heimat bis Ende 2023 gefördert.

Aktuell haben die deutschen Sportverbände, die unter dem Dach des DOSB ausbilden, bis zum 11. Dezember Gelegenheit, Anträge zur Unterstützung ihrer Aus-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme für Trainer*innen/Übungsleiter*innen/Vereinsmanager*innen/Schieds-richter*innen oder Lehr-Teams zu stellen. Anträge können dabei u.a. für Software der Lehr-/Lernumgebung, Referent*innen-Honorare, mediendidaktische Beratung, Hardware, Lehr-/Lernmaterialen, Raummieten oder Durchführungskosten gestellt werden - ab Januar 2023 sollen die Projekte umgesetzt werden. Wie genau der Antragsprozess läuft, kann über die DOSB-Website eingesehen werden.

Das Ziel: Menschen nach der Cornona-Krise zurück in den (organisierten) Sport

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht in dem Programm einen wichtigen Baustein, um das Land wieder verstärkt in Bewegung zu bringen: "Mit dem Programm "ReStart - Sport bewegt Deutschland" wollen wir viele Menschen nach der Coronapandemie zurück in die Sportvereine bringen, damit der Sport wieder voll durchstarten kann und seinen großen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten kann. Für dieses wichtige Anliegen hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 25 Millionen Euro bereitgestellt. Dafür bin ich sehr dankbar."

Michaela Röhrbein, DOSB-Vorständin Sportentwicklung, erhofft sich durch das erste Modul des Programms einen Schub bei der Gewinnung neuer ehrenamtlich Engagierter: "Mit der bereitstehenden Förderung können wir unsere Verbände unterstützen, die Aus-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen noch attraktiver zu gestalten und dringend benötigte neue Trainer*innentalente für einen weiterhin ansprechenden Vereinssport zu gewinnen." Allerdings hänge der Erfolg des ReStart-Programms auch wesentlich davon ab, ob die Sportvereine gut durch die Energiekrise kommen: "Wir begrüßen deshalb die Aufnahme der Sportvereine unter den 200-Milliarden-Rettungsschirm und setzen uns zusätzlich für die dringend erforderliche Härtefallregelung für Sportvereine ein. Auf dieser Basis kann das Restart-Programm den Sportvereinen wertvolle Unterstützung bei der Krisenbewältigung geben."

Einen Überblick über das Programm findet sich hier https://newsletter.dosb.de/durchstarten-in-deinem-verein-mit-bundesweiter-restart-kampagne?mid=6403&rid=t_20128&aC=09b0d860&jumpurl=-1

Quelle: Newsletter des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) vom 15. November 2022