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Weltfahrradtag - radeln Sie mit

Der Weltfahrradtag am 3. Juni bringt Radfahrerinnen und -fahrer auf die Straßen. Sie feiern das klimaschonende Verkehrsmittel, das für mehr Bewegung sorgt. Ein guter Einstieg zur jährlichen Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit".

Zum Thema Bewegung Für die Zielgruppe AllgemeinBerufstätige

Mann in Arbeitskleidung und mit Sicherheitshelm auf dem Fahrrad
Am 3. Juni ist Weltfahrradtag. Ein guter Anlass, sich jetzt für die diesjährige Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" anzumelden. Bild: JeanLuc/stock.adbe.com

Der Tag des Fahrrads ist gleichzeitig auch der Weltfahrradtag. Seit 2018 ist es ein UN-Tag mit denselben Zielen: Stärkung des Bewusstseins für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode. Fahrradfahren leistet laut UN-Deklaration einen Beitrag zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung.

Hinweis

Hier finden Sie weitere Informationen zur Aktion der AOK und des ADFC #MdRzA - Mit dem Rad zur Arbeit

Seit 1998 findet der Tag des Fahrrads am 3. Juni jährlich statt. Er wurde eingeführt, um auf die zunehmende Belastung durch den Straßenverkehr hinzuweisen und das Fahrrad mehr in den Fokus des täglichen Gebrauchs zu rücken.

Mit Ausfahrten und Sternenfahrten wird der Tag vielerorts auf dem Zweirad gefeiert. Die Initiatoren wollen das Bewusstsein für das umweltfreundlichste Verkehrsmittel vorantreiben und in den Mittelpunkt rücken. Es sollten mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Mittlerweile gibt es viele Veranstaltungen, die diese Thematik aufgreifen. Die bundesweite Sommeraktion "Mit dem Rad zur Arbeit" ist ein Beispiel und fördert mehr Fitness im Alltag. Seit mehr als 19 Jahren heißt es jeden Sommer "Mit dem Rad zur Arbeit“ - mehr als eine Viertelmillion Berufstätige sind schon dabei. Neu ist, dass ab sofort auch Fahrten im Zusammenhang mit dem Homeoffice zählen.

Gerade während der Corona-Krise bietet es sich an, den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit dem Infektionsrisiko in vollen Bussen und Bahnen zu entgehen. Das empfehlen Politiker wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Gesundheitsexperten. Tatsächlich ist die Zahl der Radlerinnen und Radler in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Neue und gebrauchte Räder sind vielerorts schon schwer zu bekommen. Die Fahrradwerkstätten freut`s: Sie haben deutlich mehr zu tun, denn viele Kundinnen und Kunden wollen ihre Vehikel jetzt wieder flott machen lassen.

Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) schätzt, dass bis zu einem Drittel der Menschen, die während der Corona-Krise notgedrungen auf das Rad umsteigen, auch danach dem Rad treu bleiben könnten.

Erklärvideo "Mit dem Rad zur Arbeit"

100-Sekunden-Video auf YouTube zur jährlichen Initiative der AOK und des ADFC