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Jetzt ist Apfelzeit!

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein gesundes Neues Jahr! Und starten mit einem echten Fitmacher. Am 11. Januar ist der Tag des deutschen Apfels.

Zum Thema Lebensmittel Für die Zielgruppe Allgemein

2020. Die Null als halber Apfel dargestellt.
Bild: Jo Panuwat P/stock adobe.com

Knackig, lecker und gesund: als Snack, Knabberei oder Nachtisch ist der Apfel unschlagbar. Wohl deshalb sind Äpfel das beliebteste Obst in Deutschland. Pro Kopf isst jeder Bundesbürger etwa  20 Kilo davon.

Der Apfel gehört zu den ältesten Wild- und Kulturobstarten. Mitte des 19. Jahrhunderts waren in Deutschland etwa 2.000 Apfelsorten bekannt. Heute sind von den verschiedenen Apfelsorten nur noch rund 30 Sorten von Bedeutung – allen voran der Elstar und die Sorten der Jonagold-Gruppe. Manche Apfelsorten eignen sich besonders für bestimmte Verwendungen. Braeburn wird zum Beispiel gerne frisch gegessen, und Boskoop eignet sich prima für Apfelkuchen und als Bratapfel. Andere Sorten wie Elstar oder Jonagold sind als echte Alleskönner vielseitig verwendbar.

Äpfel liefern Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Pektin. Pektin ist ein Ballaststoff mit verdauungsfördernder Wirkung und kann bei Durchfall helfen. Alte Apfelsorten werden von Apfel-Allergikern oft besser vertragen. Sorten wie Eifeler oder Roter Boskoop enthalten tendenziell mehr sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Polyphenole. Polyphenole können Apfelallergene inaktivieren.

Tipp

Die IN FORM Rezeptsammlung hält viele Rezeptideen rund um den Apfel bereit. Innerhalb der Rezeptsuche, Stichwort Apfel eingeben.

An die Umwelt denken!

Die ersten deutschen Äpfel gibt es ab Ende August. Jetzt im Januar hat der heimische Apfel Hochsaison. Äpfel lassen sich besonders gut lagern – deshalb gibt es deutsche Äpfel noch bis ins späte Frühjahr zu kaufen. Importierte Äpfel, z. B. aus Neuseeland verbrauchen rund 30 Prozent mehr Energie (CO2-Emissionen) als ein heimisch angebauter Apfel der gleichen Sorte. Je länger Äpfel allerdings gelagert werden, desto mehr Energie kostet das. Deshalb gleichen sich die CO2-Werte gelagerter Äpfel aus Deutschland im Mai/Juni an die der Ware aus Übersee an.

Entscheidend für die Klimabilanz beim Apfelkauf ist nicht nur der Weg des Apfels in den Laden, sondern auch der des Käufers oder der Käuferin. Denn wer mit dem Auto zum Supermarkt fährt, verursacht schon auf kurzen Strecken schnell eine größere Menge CO2 als das dort gekaufte Kilo Importäpfel.

 

Hinweis

Der IN FORM Saisonkalender informiert Sie über die Sorten mit großem heimischen Angebot.

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