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Vernetzungsstellen bzw. vergleichbare Institutionen für Seniorenernährung

Ziel der Vernetzungsstellen ist es, für eine gute Qualität der Verpflegung bei Senioren zu sorgen. Grundlage sind dabei die Qualitätsstandards der DGE für die Verpflegung in den Institutionen.

Zielsetzung

Im Rahmen der von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner ins Leben gerufenen Ernährungsinitiative für Seniorinnen und Senioren sollen in allen Bundesländern Vernetzungsstellen für Seniorenernährung oder vergleichbare Institutionen eingerichtet werden. Sie bieten Beratung, vermitteln Wissen, vernetzen die Akteure und sollen so dabei helfen, bundesweit das Essensangebot in Senioreneinrichtungen sowie von Essen auf Rädern durch flächendeckende Anwendung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V (DGE) aber auch die Ernährungssituation von noch zu Hause lebenden Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Außerdem sollen die Vernetzungsstellen auch einen Beitrag zur Förderung der sozialen Teilhabe von älteren Menschen leisten. Für die Einrichtung dieser Institutionen stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Bundesländerin den ersten 5 Jahren jährlich bis zu 2 Millionen Euro zur Verfügung.

Umsetzung

Stand Mitte Dezember 2020 haben in neun Bundesländern (Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein) die Vernetzungsstellen bereits ihre Arbeit aufgenommen. In Zukunft werden weitere Institutionen bundesweit folgen. Mit dem wesentlichen Schwerpunkt der Qualitätsverbesserung der Verpflegungsangebote in Senioreneinrichtungen und von mobilen Menüdiensten. Angestrebt wird auch die Verbesserung, der Verpflegungssituation von Seniorinnen und Senioren, die sich zu Hause oder in ambulanten Wohngemeinschaften selbst versorgen oder dort von Angehörigen betreut werden.