Förderung von Kommunen für mehr Bio aus der Region

Kommunen, Städte und Landkreise können bis zum 31.12.2024 Förderhilfen beantragen, wenn sie über Bio-Lebensmittel aus der Region informieren.

Seit einigen Jahren haben sich verschiedene Gebietskörperschaften, z. B. im Netzwerk der Biostädte, das Ziel gesetzt, über ökologisch erzeugte Lebensmittel zu informieren und diese verstärkt bei öffentlichen Einrichtungen, insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen, einzusetzen. Gebietskörperschaften können mit sachbezogenen Informationen Verbraucherinnen und Verbrauchern Zusammenhänge und Fakten über regionale Wertschöpfungspartnerschaften und die Besonderheiten des ökologischen Landbaus vermitteln. Derartige Initiativen und Projekte sollen mit Mitteln des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) unterstützt werden. Die geförderten Projekte sollen die sonstigen im BÖLN durchgeführten Aktivitäten ergänzen.

Insbesondere pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche werden mit bis zu 90 Prozent der Ausgaben bezuschusst. Dies kann beispielsweise die Entwicklung einer interaktiven Ausstellung oder der Aufbau eines erlebnisorientierten Angebots für Schulen und Kitas der Region sein, welches den Anbau und die Weiterverarbeitung von Bio-Lebensmitteln erlebbar macht.

Projektanträge können bis zum 31.12.2024 beim Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)  eingereicht werden. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie sowie Ansprechpersonen finden Sie unter https://www.bundesprogramm.de/was-wir-tun/projekte-foerdern/bio-wertschoepfungsketten-foerdern/informationen-zu-bio-wertschoepfungsketten